32. FDGB-Pokal 1982/83

1.Hauptrunde Zwischenrunde 2.Hauptrunde Achtelfinale-Finale

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32.FDGB-Pokal 1982/1983

Ausscheidungsrunde 07.08.1982

TSG Neustrelitz – SG Dynamo Fürstenwalde 1:4

BSG Chemie Zeitz – BSG Wismut Gera 5:5 n.V. ES:5:4

BSG Fortschritt Weida – BSG Motor Werdau 1:2

32.FDGB-Pokal 1982/1983

1.Hauptrunde 15.08.1982

Chemie PCK Schwedt/O. – SG Dynamo Fürstenwalde 2:0 n.V.

BSG Chemie Zeitz – BSG Chemie Leipzig 1:3

BSG Motor Werdau – BSG Motor 1948 Weimar 0:1

BSG Rotation Berlin – BSG Stahl Hennigsdorf 0:1

BSG Turbine Spremberg – Fortschritt Bischofswerda 2:6

BSG Fortschritt Neustadt/Sachsen – ASG Vorwärts Kamenz 0:2

BSG Motor Heiligenstadt – BSG Aktivist KW Tiefenort 1:3 n.V.

SG Dynamo Fürstenwalde II – BSG Stahl Brandenburg 0:2

BSG ROTASYM Pößneck – BSG Motor Suhl 0:1

ASG Vorwärts Dessau II – BSG Stahl Riesa 1:5

Motor WEMA-Aufbau Plauen – FSpVgg. Lok Dresden 3:2

BSG Chemie Leipzig II – BSG Stahl Blankenburg/Harz 1:0

BSG Chemie Schönebeck – BSG Lokomotive Stendal 3:1

BSG Stahl Brandenburg II – ASG Vorwärts Neubrandburg 3:2

BSG Rotes Banner Trinwillershagen – ASG Vorwärts Stralsund 0:2

BSG ESKA Hildburghausen – BSG Motor Eisenach 3:3 n.V. ES:2:3

BSG Motor WW 49 Warnemünde- BSG SuH Rostock 1:4

BSG Lokomotive Anklam – BSG Energie Cottbus 0:2

BSG EAB 47 Berlin – BSG Einheit Wernigerode 0:3

BSG Stahl Finow – BSG Aktivist Brieske-Senftenberg 2:3

BSG Stahl NW Leipzig – TSG Gröditz 2:3

BSG Empor Halle – BSG Motor Fritz Heckert Karl-Marx-Stadt 0:4

BSG ROBUR Zittau – BSG Aktivist Schwarze Pumpe 2:1

Motor Ascota Karl-Marx-Stadt – BSG Motor Rudisleben-Ichtershausen 2:0

BSG WK Schmalkalden – SG Dynamo Eisleben 2:4

BSG Stahl Silbitz – BSG Chemie BUNA Schkopau 0:3

BSG Motor Nordhausen – BSG Stahl Thale 1:3

SG Dynamo Schwerin – TSG BAU 1969 Rostock 3:1

BSG Motor Altenburg – BSG Glückauf Sondershausen 1:0

BSG Hydraulik Nord Parchim – BSG Motor Babelsberg 1:2

BSG Post Neubrandenburg – BSG Stahl Eisenhüttenstadt 1:3

BSG Bergmann Borsig Berlin – ASG Vorwärts Dessau 1:3

BSG Motor Hennigsdorf – ISG Schwerin Süd 3:6

BSG Motor Schwerin – TSG Wismar 1:2

BSG Motor Süd Neubrandenburg – BSG KWO Berlin 3:5

BSG Aufbau Krumhermersdorf – BSG Chemie IW Ilmenau 2:1

32.FDGB-Pokal 1982/1983

Zwischenrunde 05.09.1982

BSG Motor WEMA-Aufbau Plauen – BSG Motor FH Karl-Marx-Stadt 0:2

BSG Chemie Leipzig II – TSG Gröditz 3:1

BSG Chemie Schönebeck – BSG Stahl Brandenburg 1:2

BSG Stahl Brandenburg II – ASG Vorwärts Dessau 1:2 n.V.

BSG Aktivist Schwarze Pumpe – ASG Vorwärts Kamenz 2:0

BSG Aufbau Krumhermersdorf – BSG Motor Suhl 2:4

BSG Motor Ascota Karl-Marx-Stadt – BSG Chemie BUNA Schkopau 0:4

ASG Vorwärts Stralsund – BSG Chemie PCK Schwedt/O. 4:2

BSG Einheit Wernigerode – BSG Motor Eisenach 1:0

BSG Fortschritt Bischofswerda – BSG Energie Cottbus 0:4

BSG Stahl Hennigsdorf – SG Dynamo Schwerin 1:3

BSG Motor 1948 Weimar – BSG Motor Altenburg 1:0

BSG Aktivist Brieske-Senftenberg – BSG Chemie Leipzig 2:5

BSG Stahl Thale – BSG Aktivist KW Tiefenort 1:0

ISG Schwerin Süd – TSG Wismar 3:2 n.V.

BSG Stahl Riesa – BSG Stahl Eisenhüttenstadt 3:0

BSG Motor Babelsberg – SG Dynamo Eisleben 3:1

BSG Schiffahrt/Hafen Rostock – BSG KWO Berlin 7:0

32.FDGB-Pokal 1982/1983

2.Hauptrunde 18.09.1982

ASG Vorwärts Stralsund – Hallescher FC Chemie 3:2

BSG Schiffahrt/Hafen Rostock – 1.FC Union Berlin 0:1

BSG Aktivist Schwarze Pumpe – FC Vorwärts Frankfurt (O.) 1:3

BSG Motor Fritz Heckert Karl-Marx-Stadt – BSG Energie Cottbus 4:2

BSG Stahl Thale – FC Carl Zeiss Jena 3:4

BSG Einheit Wernigerode – FC Rot-Weiß Erfurt 1:3

BSG Motor Babelsberg – Berliner FC Dynamo (M) 0:5

BSG Chemie Leipzig II – SG Dynamo Dresden (P) 1:2

BSG Stahl Brandenburg – 1.FC Magdeburg 1:2

BSG Motor 1948 Weimar – 1.FC Lokomotive Leipzig 0:6

SG Dynamo Schwerin – FC Hansa Rostock 1:2

ASG Vorwärts Dessau – BSG Wismut Aue 1:3 n.V.

BSG Motor Suhl – BSG Chemie Böhlen 3:2

Chemie BUNA Schkopau – BSG Sachsenring Zwickau 2:1

BSG Stahl Riesa – FC Karl-Marx-Stadt 1:3

2.Hauptrunde 19.09.1982

BSG Chemie Leipzig – ISG Schwerin Süd 3:1

32.FDGB-Pokal 1982/1983

Achtelfinale 23.10.1982

FC Rot-Weiß Erfurt – Berliner FC Dynamo (M) 2:4

SG Dynamo Dresden (P) – 1.FC Union Berlin 3:2

FC Carl Zeiss Jena – BSG Chemie Leipzig 3:0

FC Karl-Marx-Stadt – BSG Wismut Aue 4:2 n.V.

BSG Motor Suhl – ASG Vorwärts Stralsund 2:1

BSG Chemie BUNA Schkopau – FC Hansa Rostock 0:1

1.FC Lokomotive Leipzig – FC Vorwärts Frankfurt (O.) 0:2

1.FC Magdeburg – BSG Motor Fritz Heckert Karl-Marx-Stadt 4:0

32.FDGB-Pokal 1982/1983

Viertelfinale am 13.11.1982

1.FC Magdeburg – FC Vorwärts Frankfurt (O.) 1:0

FC Carl Zeiss Jena – Berliner FC Dynamo (M) 4:2

FC Karl-Marx-Stadt – FC Hansa Rostock 0:0 n.V. ES:4:3

SG Dynamo Dresden (P) – BSG Motor Suhl 3:0

32.FDGB-Pokal 1982/1983

Halbfinale 05.12.1982

FC Karl-Marx-Stadt – FC Carl Zeiss Jena 1:0

1.FC Magdeburg – SG Dynamo Dresden (P) 4:1

32. FDGB-Pokal 1982/83 Finale – 04.06.1983

1.FC Magdeburg

4:0 (2:0)

FC Karl-Marx-Stadt

Wolfgang Krahnke

Jürgen Bähringer

Matthias Birner

Frank Uhlig

Claus Schwemmer

Andreas Müller

Frank Eitemüller (46. Mario Schubert)

Joachim Müller

Hans Richter

John Bemme

Mario Neuhäuser

Trainer: Manfred Lienemann

Dirk Heyne

Dirk Stahmann

Detlef Raugust

Siegmund Mewes

Detlef Schößler

Axel Wittke

Jürgen Pommerenke

Wolfgang Steinbach

Damian Halata

Joachim Streich (75. Frank Cebulla)

Martin Hoffmann

Trainer: Claus Kreul

Schiedsrichter:

Klaus-Dieter Stenzel (Senftenberg)

Zuschauer:

48.000 im Stadion der Weltjugend in Berlin

Tore:

0:1 Streich (34.min.) 0:2 Wittke (37.min.) 0:3 Streich (53.min.) 0:4 Pommerenke (87.min.)

Spielverlauf: Im Spiel des Tabellensechsten gegen den Tabellenneunten der abgeschlossenen Oberligasaison 1982/83 gab es im Vorfeld keinen eindeutigen Favoriten. Allerdings hatte Magdeburg mit seinen vier aktuellen Nationalspielern Stahmann, Pommerenke, Steinbach und Streich das nominell bessere Spielerpotential und hoffte nach dem enttäuschenden Abschneiden in der Oberliga auf einen versöhnlichen Saisonabschluss.

In der ersten halben Stunde lieferten sich beide Mannschaften ein ausgeglichenes Spiel. Zwar übernahm der FCM den Spielaufbau, doch die Karl-Marx-Städter setzten ein gekonntes Konterspiel dagegen. Torchancen gab es auf beiden Seiten, die jedoch zunächst ungenutzt blieben. Dann war es Joachim Streich, Torschützenkönig der Oberligasaison, der mit seinem Tor in 34. Minute seine Mannschaft in Führung brachte. Drei Minuten später erhöhte Mittelfeldspieler Axel Wittke auf 2:0. In der Folge kontrollierte der 1. FC Magdeburg mit seiner Mittelfeldachse Wittke, Pommerenke und Steinbach das Spielgeschehen immer mehr, während auf der anderen Seite der Karl-Marx-Städter Spielmacher Joachim Müller das Spiel seiner Mannschaft nicht in den Griff bekam.

FCK-Trainer Lienemann versuchte mit dem Wechsel von Eitemüller zu Schubert zu Beginn der 2. Halbzeit dem Spiel noch eine Wende zu geben, doch schon nach acht Minuten sorgte Streich mit seinem zweiten Treffer für die Vorentscheidung. Während der FCK anschließend nur noch versuchte, die Höhe der Niederlage zu begrenzen, setzte Pommerenke in der 88. Minute mit dem 4:0 den Schlusspunkt und sorgte für das gleiche Endspielergebnis wie vor 14 Jahren gegen den gleichen Gegner. Damals war es Magdeburgs dritter, diesmal der siebte Pokalgewinn. Beide Trainer kommentierten das Spiel folgendermaßen:

Kreul (FCM): „Ich bin natürlich froh, dass alles so gut geklappt hat. Die Mannschaft hat hervorragend gekämpft. Besonders herausheben möchte ich noch Pommerenke, Stahmann, Halata und Streich. Die schnellen beiden Treffer verliehen uns die erforderliche Sicherheit“.

Lienemann (FCK): „Natürlich bin ich enttäuscht. Aber der FCM hat verdient gewonnen. Er war besser als wir und hatte eben Leute zur Stelle, die Tore machen konnten“. (Volksstimme Magdeburg, 6. Juni 1983)

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